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Friedrich Kittler

Frank Hartmann

Erstpublikation in:
Handbuch Medienpädagogik, hrsg. Sander/Gross/Hugger, VS Verlag 2008, 251-256
Zitat-URL = http://www.medienphilosophie.net/texte/kittler.html




Wie organisiert eine Kultur ihre Diskurse? Welche Mechanismen sorgen für ihre Kontinuierung? In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts macht der Aufstieg des Computers zum zentralen Medium unserer Zivilisation deutlich, wie abstrakte technische Strukturen als mächtige, die menschliche Handlung überlagernde Faktoren wirken. Folglich muß kulturwissenschaftliche Forschung ein neues Verhältnis zur Technik finden. Dieses wurde von einem - technischen wie epistemologischen - Paradigmenwechsel eingeleitet, der die Abkehr vom Subjekt, von Bewußtsein und Handlungen ebenso wie vom bloß Gesellschaflichen und Kulturellen implizierte. Der Name Friedrich Kittler steht wie kein anderer für einen medientheoretischen Ansatz, der in diesem Sinn die Materialität von Kommunikation zum nicht hintergehbaren Ausgangspunkt nimmt.

Im Fall von Texten etwa gibt es vorgängige Redeordnungen (vgl. Foucault 1974), wie auch Subjekte in ihren Äußerungen einer unbewußte Ordnung fundamentaler Signifikanten folgen (vgl. Lacan 1975). Jenseits von Texten aber wird im Ausgang des Industriezeitalters auch die Welt des Symbolischen zunehmend zur Welt der Maschine: das ist relativ neu und rechtfertigt die Rede von einer technischen Medienkultur, in der nicht mehr die Menschen, sondern die Techniken "selber schreiben oder lesen" (Kittler 1993: 8). Ihr Charakteristikum wäre, dass technische Standards und Schaltungen - durch automatische Übertragung, Speicherung und Informationsverarbeitung - bestimmen, was der Mensch ist. Sie öffnen neue (berechnete) Räume, in denen Kommunikation oder Sprache, und folglich menschliches Verstehen von "Sinn" nicht länger die Funktionsgrundlage bilden.

Mit dieser These katapultierte sich Friedrich Kittler Mitte der 1980er Jahre ins Zentrum einer spezifisch deutschen Medientheoriebildung, die gerade dabei war, sich die Dimension eines "Understanding Media" (M. McLuhan) dezidiert jenseits von geisteswissenschaftlicher Hermeneutik (H.-G. Gadamer), negativer Dialektik (Th. W. Adorno) oder lebensweltlicher Kommunikation (J. Habermas) anzueignen. Die vom französischen Poststrukturalismus begonnene Austreibung des Geistes aus den Geisteswissenschaften wurde gerade von jenen deutschen Literaturwissenschaftlern aufgegriffen, die nicht länger immanenten Werkinterpretationen folgen mochten und daher nach der medialen Verfaßtheit von Literatur selbst zu fragen begannen. Den äußeren Rahmen dazu bot etwa das Forschungsprojekt "Literatur- und Medienanalyse" (Kassel 1986-1990), in dem der damals in Freiburg, aber auch als Gastprofessor in Stanford (USA) und in Paris lehrende Germanist Kittler eine führende Rolle einnahm.

Medientechnisches Apriori

Erforschte Philosophie die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis, so rekonstruierte sie diese mit Immanuel Kant im 18. Jahrhundert als apriorische, also jeder empirischen Erfahrung vorgängige Daseinsgrundlage. Im 19. Jahrhundert erschütterten neue Medientechnologien die Basis des transzendentalen Standpunkts, indem etwa Bild- und Tonaufzeichnung neuartige Erfahrungsmöglichkeiten einräumten. Damit setzte sich eine apparative Form der Synthesis von Wahrnehmungen durch: Analogmedien wie Fotografie, Film, Phonographie, Radio verändern das kulturelle Archiv, in dem der alphabetische Code nun nicht mehr ausschließlich vorherrscht. Im 20. Jahrhundert sorgte dann der Übergang zu einer Kultur der Digitalmedien (Computer) für eine definitive Depotenzierung des tradierten Schriftmonopols. Dies hat erkenntnistheoretische Implikationen und provoziert die Frage danach, was einerseits die Dimension menschlichen Ausdrucksvermögens formatiert, sowie andererseits danach, was die Entwicklung des Medialen eigentlich vorantreibt.

Kittlers Ansatz greift Foucaults Frage nach dem historischen Apriori (Foucault 1973: 183ff) auf und übersetzt sie ins elektronische Medienzeitalter, in dem Computer sämtliche Medien zu einem neuen Mediensystem organisieren, das wiederum als Bedingung der Möglichkeit geistigen Schaffens wirkt, als ein mediales Apriori. Mit unverhohlener Aversion gegen die 68er-Generation, deren theoretische Vertreter sich in aufklärerischer Absicht der sozialen und sprachlichen Verfaßtheit von Wirklichkeiten widmeten, wendet sich Kittler dem blinden Fleck des kritischen Soziologismus zu: der Technizität, und zwar zunächst jener von Texten selbst, sodann von den Medien der Kultur als solchen. Das bedeutet mit der Frage nach den materialen Realitäten eine inhaltlich wie methodisch grundlegende Neuorientierung.

Aufschreibesysteme

Eine erste Möglichkeit, nach den medialen Bedingungen von Literatur zu fragen, ist die Erforschung ihrer pädagogischen wie praktischen Voraussetzungn, die in der Vermittlung von Schreib- und Lesefähigkeit bestehen. Wer oder was das "Aufschreiben" der Literatur besorgt, unterscheidet sich nach den kulturtechnischen Bedingungen, die dazu genutzt werden. So sind Literatur und Geisteswissenschaften in ihrer allgemeinen Form mit Produktions- und Verbreitungstechniken wie dem Buchdruck in Zusammenhang zu bringen. Diese stehen für das mediale Dispositiv, welches eine spezifische Form von Informationsverarbeitung zulässt und damit das bestimmt, was der Kultur einer bestimmten Zeit als Bedingung der Möglichkeit von Wissen gilt.

Dazu erforschte Kittler in seiner Habilitationsschrift zwei Zäsuren, die er als spezifische Abgrenzungsereignisse identifizierte: Aufschreibesystem wurde dafür als jene Bezeichnung gewählt, die auf ein Jenseits verständiger Subjektivität in Richtung anonymer Medientechnik weist - Kittler hat sie bei Daniel Paul Schreber entlehnt, der 1903 in seinen "Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken" ausgesagt hat: "Wer das Aufschreiben besorgt, vermag ich [...] nicht mit Sicherheit zu sagen" (Kittler 1987, 304). Zur Neuauflage seiner Studie "Aufschreibesysteme 1800/1900" bezeichnete Friedrich Kittler diese als "Netzwerk von Techniken und Institutionen [...], die einer gegebenen Kultur die Entnahme, Speicherung und Verarbeitung relevanter Daten erlauben." (ebd.: 429) Solch anonyme Aufschreibesysteme, so Kittlers These, ergaben sich aus zwei Modernisierungsschüben:
  • die "Lesewut" um 1800 - eine allgemeine Alphabetisierung, die Ende des achtzehnten Jahrhunderts mittels Lesefibeln die Stimme der Mutter ins Bildungssystem einbezogen hat, eine Oralisierung, die laut Kittler eine "Revolution des europäischen Alphabets" zur Folge hatte: zusammen mit dem diskursiven System von Universität und Literatur verhilft dieses Aufschreibesystem der deutschen Dichtung (der nationalisierten Muttersprache), allgemeine Sinngebungsinstanz bzw. Kulturträger zu werden. Sinnlich aufgeladenes Lesen wird zu einer allgemeinen Tugend erhoben.
  • um 1900 - die neuen Formen der mechanischen Datenspeicherung bzw. der "technischen Aufzeichenbarkeit von Sinnesdaten" setzen sich durch. Dieses neue Speichern und Übertragen, diese mediale Transposition erzeugt endgültig ein Delirium des Sinns, der mit interpretatorischer Immanenz nicht mehr zu entziffern ist. Man müsse daher nach diesem neuen Konzept der Einschreibung fragen, die auf Medientechniken, aber nicht mehr unbedingt auf Menschen rückführbar wären.
Für letzteres steht ganz konkret die Erfahrung Friedrich Nietzsches, des ersten Philosophen, der zeitweise eine Schreibmaschine benutzt hat (vgl. Nietzsche 2002). Durch den Umgang mit der Maschine verändert sich das Schreiben - wie er feststellte: "Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken." (in Kittler 1986: 304). Kittler behauptet, Nietzsche habe damit begonnen, die Schreibmaschine selber zu denken, allerdings blieb bis auf derartige Spuren die Philosophie auch in den Folgejahrzehnten weitgehend frei von jedem medientechnischen Denkstil.

Technische Schriften

Nach dem Leitmedium Buch arbeiten Phonographen, Grammophone und Kinematographen an neuen Formen der Einschreibung, sie lassen das humanistische Weltbild zerfallen. Auf internationale Standardisierung angelegte Übertragungstechnologien breiten sich aus (vgl. Hartmann 2006). Die entstehende Nachrichten- und Informationstechnik bildet die Grundlage für ein neues, formalisiertes Schreiben (letztlich ein Codieren), welches vorrangig nicht Bedeutungen trägt, sondern Schaltungen funktionieren läßt. Schaltpläne wiederum werden anders gelesen als Romane, und Programme brauchen überhaupt keine Leser mehr, lediglich Automaten, die sie ausführen. Wiederum zeichnet sich eine neue Ordnung ab, die der computable numbers, oder des maschinell ausführbaren, geschlossen algebraischen Ausdrucks. Der binär codierte Computer, als universaler Rechner mit Von-Neumann-Architektur (dessen Speicher Daten und Programme auf dieselbe Art ablegt) wird als epochale Wende gesehen:

"Von Leibniz bis zu Kronecker hießen die schlichtesten der Zahlen, binäre oder auch natürliche, von Gott gegeben; von Descartes und Hegel bis zu Dilthey war der 'Sinn', den ein Subjekt den Objektivitäten oder Medien überstülpte, hinterrücks ein Widerstand, die Technik nicht zu denken. Offenbar mußten die Zahlen erst vom Menschen Abstand nehmen und ins Medium selbstläufiger Maschinen fallen, auf daß die Technik als Ge-stell, Sein und Denken ineinander fugend, überhaupt erscheinen konnte. Als Alan Turing 1936 seine Papiermaschine anschrieb, die Prinzipschaltung aller möglichen diskreten Computer, vollzog er diese Kehre." (Kittler 2003: 202)

Freilich haben Turings automatentheoretische Reflexionen nichts mit dem Bau realer Computer zu tun; sie stehen allerdings für eine Theorie des Computers, die aufzeigt, wie Rechenvorgänge in kleinste Schritte zerlegt, als Algorithmen reformuliert und folglich von einer Maschine ausgeführt werden können. Damit steht sie paradigmatisch für eine postmoderne Welt der mechanistischen Selbstüberbietung, in welcher Kommunikationsverhältnisse radikal reformuliert wurden: seit Claude Shannons mathematischer Kommunikationstheorie als technische Selektion und nicht länger als semantisch auflösbarer Vorgang der Übertragung von Sinn. Signifikant ist hierbei, dass weder inhaltliche Interpretation von Botschaften noch die Adressierung von Menschen etwas zur Lösung des "modernen Rätsels" der Materialitäten der Kommunikation beitragen (vgl. Kittler 1993: 161-181). Statt Autorenabsichten oder Bedeutungen nachzuspüren werden Regelkreise von Sendern, Kanälen und Empfängern beschrieben - es geht um die medialen Effekte auf Gedanken und Theorien. Damit verbunden wird ein Misstrauen in Geist, Aufklärung, das Humane - zugunsten von Technik: "Von den Leuten gibt es immer nur das, was Medien speichern und weitergeben können" (Kittler 1986, Vorwort). Die Kultur ist ein Produkt ihrer Technologien, eine Erforschung von Mediensystemen und Medientransformationen wird unumgänglich.

Es scheint, wie wenn gerade durch die vielfältigen kulturellen Sinnangebote der Mensch vergessen hat, dass längst ein umfassendes technisches System dominiert - und am Ende der letzten Medienrevolution werden entmündigte Anwender, ausgestattet mit durchstandardisierten Interfaces, "in eine undurchschaubare Simulation" verwickelt, die sie vergessen läßt, dass sie als "Untertanen von Microsoft" ebenso produziert worden sind wie zuvor als "Bücherleser, Kinobesucher und TV-Zuschauer" (Kittler 1993: 211f). Typisch für Kittler ist ein provozierend lakonischer Tonfall, in dem er seine Thesen vorträgt. Sie laufen immer auf eine grundsätzliche Desillusionierung hinaus, die darin besteht, alle Hoffnung auf ein Gelingen der Aufklärung fahren zu lassen. "Wollte man", wie sein kanadischer Übersetzer in einer klugen Bemerkung festhält, "aus Kittlers Texten eine Anthropologie herausdestillieren, wäre ihr Kernsatz: Der Mensch ist das Wesen, das immer wieder dazu programmiert wird, seine Programmierungen zu verkennen." (Winthrop-Young 2005: 170)

Der Punkt dabei ist, dass die Digitalmedien den Menschen als Referenz buchstäblich nicht mehr brauchen, denn ihr Funktionieren ist nicht länger auf die Ebene der Semantik angewiesen; auch sind die technisch ausdifferenzierten Datenströme den Menschen nicht mehr direkt zugänglich, und der Begriff des Mediums wird damit überflüssig (Kittler 1986: 8). Genaugenommen müßte er nun durch den Begriff des Interface ersetzt werden: durch die Frage, wie hier der Mensch vom technischen System als Gattungssubjekt adressiert wird - doch die Korrumpierung durch den schönen Schein der Benutzeroberflächen interessiert die der operativen Logik und damit dem Eigensinn von Medientechnik verfallene Theorie Kittlers nicht mehr wirklich.

Griechendämmerung

Als akademischer Lehrer für "Geschichte und Ästhetik der Medien" in Berlin kritisiert Kittler nicht nur die Hardware-Blindheit, sondern auch den ahistorischen Ansatz des medientheoretischen Mainstreams. So kritisiert er vehement eine Kulturwissenschaft, die sich in einer Art Resteverwaltung des deutschen Idealismus in einer Verkennung der technologischen Grundlagen von Kultur gefällt, und plädiert insgesamt für einen Rückgang zu deren eigene Geschichte (Kittler 2000). Dazu scheint es nötig zu sein, deren letzten großen Idealismus, nämlich die Heideggersche Seinsgeschichte, auf ganz bestimmte Art zu konkretisieren: mit einem mehrbändig angelegten Opus Magnum führt Kittler zum antiken Griechenland zurück, zu den Ursprüngen von Alphabet, Musik und Mathematik. Es soll eine Rückführung zu einer Poesie jenseits der Erkenntnisinteressen von kritischer Vernunft sein (vgl. Kittler in Telepolis 2006). Sie will sich jedoch als Rückführung nicht zu einem klassischen Griechentum, sondern zu den ursprünglich praktischen Anfängen technischer Kultur, zur konkreten Manipulation formalisierbarer Zeichenelemente verstanden wissen - ob diese Manipulation in diskreten Schritten sich nun mittels antikem Leierspiel oder heutigen Programmiersprachen konkretisiert, sie steht auf der Seinsgrundlage von Zahlenverhältnissen (die Kombinatorik aus Buchstaben, Noten, oder Ziffern). Kittlers Work in progress widmet sich also der Seinserschließung durch Mathematik als einem wiederum vom traditionellen Philosophieren vergessenen oder erfolgreich verdrängten Zusammenhang der jeder "Kulturalisierung" vorgängigen Strukturen.

Rezeption und Wirkung

Paradoxerweise führte Kittlers teils drastisch komprimierte Thematisierung nicht nur von "Schriften über Technik, sondern auch Schriften in der Technik selbst" (Kittler 1993: 8) gerade in den 90er-Jahren, als der Gebrauch von Personal-Computern weltweit zu einem Teil der Alltagskultur wurde, mehr als eine Generation von Studierenden dazu, die Technizität der Medienanwendungen ernst zu nehmen und nach der Hardware hinter den Software-generierten Oberflächen zu fragen. Die Lektüre von Kittlers Technischen Schriften fällt jedoch nicht leicht, da er seine Prämissen nicht immer klar darlegt und technische Kenntnisse stillschweigend voraussetzt, oder sie gar im esoterischen Gestus seiner Wissenschaftsprosa aufgehen läßt, die auch schon kritisch als "Kittlerdeutsch" (Winthrop-Young 2005: 62) bezeichnet wird.

Zusammen mit einem paranoiden Grundton und einer Fixierung auf Krieg und militärstrategische Wurzeln aller Medientechnik sind das keine guten Voraussetzungen für eine fachliche Rezeption, in der Kittler durchwegs als Provokateur wahrgenommen wurde. Ein allerdings produktiver Provokateur, sorgte er doch für eine völlig neue Wahrnehmung kultureller Produktion, die stets einer bestimmten Medientechnik entspricht und deren Analyse sich statt an Inhalten an den kommunikativen Materialitäten (Hardware, Infrastruktur, Datenträger) orientiert. Was für seine Kritiker schlicht Technikdeterminismus bedeutet, verdient allerdings gebührenden Respekt hinsichtlich jenes Gehalts, der Marshall McLuhans medientheoretische Neubegründung mit der Frage nach Effekten anstelle von Inhalten der Medien aufgreift und radikalisiert - Theoriebildung unter Computerbedingungen, auch als eine Medienarchäologie, die ahumanistisch und folglich anti-hermeneutisch angelegt ist und welche die sozialwissenschaftlichen Aspekte der Kritischen Theorie mit ihrer Orientierung am politischen Bewußtsein von Handlungssubjekten ebenso vehement ablehnt, wie sie sich als striktes Gegenprogramm zur technischen Unbekümmertheit von Cultural Studies versteht.

Medien sind keine neutralen Transportmittel für Inhalte, so die auf Harold Innis zurückgehende Grundthese der Medientheorie. Sie transportieren nicht einfach Bedeutungen, sondern generieren sie auch; jeder Transport bedingt mit der Zeit eine Transformation. Legte der Medienhistoriker damit eine neue Perspektive an, so ist die Medientheorie nach Kittler gefordert, im Zeitalter allen Kommunikationsverhältnissen vorgängiger "maschineller Diskursverarbeitung" (1993: 57) nicht nur die zugehörigen Infrastrukturen, sondern auch die Rolle metasprachlicher Operatoren ernst zu nehmen.



Literatur

Foucault, Michel (1974): Die Ordnung des Diskurses. München: Hanser
Foucault, Michel (1973): Archäologie des Wissens. Frankfurt/M: Suhrkamp
Hartmann Frank (2006): Globale Medienkultur. Technik, Geschichte, Theorien. Wien: WUV/UTB
Innis, Harold A. (1997): Kreuzwege der Kommunikation. Ausgewählte Texte. Wien: Springer
Kittler, Friedrich (2006): Musik und Mathematik. Band 1: Hellas, Teil 1: Aphrodite. München: Fink
Kittler, Friedrich (2003): Zahl und Ziffer, in: Krämer, Sybille / Bredekamp, Horst Hrsg.: Bild - Schrift - Zahl, München: Fink, 193-204
Kittler, Friedrich (2002): Optische Medien. Berliner Vorlesung 1999. Berlin: Merve
Kittler, Friedrich (2000): Eine Kulturgeschichte der Kulturwissenschaft. München: Fink
Kittler, Friedrich (1993): Draculas Vermächtnis. Technische Schriften. Leipzig: Reclam
Kittler, Friedrich (1987): Auschreibesysteme 1800/1900. München: Fink
Kittler, Friedrich (1986): Grammophon, Film, Typewriter. Berlin: Brinkmann & Bose
Kittler, Friedrich Hrsg. (1980): Die Austreibung des Geistes aus den Geisteswissenschaften: Programme des Poststrukturalismus. Paderborn: Schöningh
Lacan, Jaques (1975): Schriften 1, hrsg. von N.Haas. Frankfurt/M: Suhrkamp
McLuhan, Marshall (2002): absolute Marshall McLuhan, hrsg. von Martin Baltes und Rainer Höltschl, Freiburg: orange-press
Nietzsche, Friedrich (2002): Schreibmaschinentexte, Weimar: Bauhaus-Univ.
Telepolis (2006): "Rock Me, Aphrodite" Friedrich Kittler im Interview mit Antje Wegwerth  > LINK 
Winthrop-Young, Geoffrey (2005): Friedrich Kittler zur Einführung. Hamburg: Junius