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»Please show me how to do Bauhaus!«


Die Fakultät Kunst & Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Eine Kunsthochschule, die 1993 mit der Idee startete, Kunst und Design programmatisch zu versöhnen. Die sich der explorativen Erkundung von Möglichkeiten widmet und der gestalterischen Reflexion relevanter Fragen jenseits von marktkonformer Gefälligkeit und konsumistischer Ästhetik des Habenwollens.


Der vorliegende Band dokumentiert eine Auswahl der Projekte, die sich dieser Forderung stellen. Einen Ausschnitt vom Lehren, Präsentieren, Diskutieren und forschenden Streben innerhalb der gesellschaftlichen Theorie und Praxis. Eine Auslotung, die auch den eigensinnigen Zustand des Dazwischen abbildet, dem sich Gestalter/Künstler/Designer heutzutage ausgesetzt sehen: zwischen Materialität und Digitalkultur, zwischen Handlungsvorschlägen, künstlerischer Forschung, dinglicher Widerspenstigkeit, zwischen Welten also und dennoch herausgefordert von der Komposition einer gemeinsamen Welt.















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Leseprobe


»Körper des Denkens«

 

Der Band diskutiert die Materialabhängigkeit und Rolle der diversen Verkörperungen des Denkens, wie sie sich in technischen, diskursiven, ästhetischen und kulturtechnischen Ausprägungen aufzeigen lassen. Dass Denken keine rein immaterielle Eigenschaft ist, ist in der Phänomenologie, der Ästhetik, der Politischen Theorie und in den Medienwissenschaften unabhängig voneinander konstatiert worden. Dieser Band führt die Theoriefelder zusammen und setzt mit dem Fokus auf eine medienphilosophische Sichtweise neue Akzente, die quer zur Unterscheidung von Philosophie und Medienwissenschaften stehen.

 

Mit Beiträgen von: Marie-Luise Angerer, Friedrich Balke, Astrid Deuber-Mankowsky, Lorenz Engell, Elena Esposito, Manfred Faßler, Frank Hartmann, Dieter Mersch, Maria Muhle, Gunnar Schmidt, Leander Scholz, Eva Schürmann, Philipp Stoellger, Anna Tuschling, Elisabeth von Samsonow, Christiane Voss.

»Multimedia«


Multimediale Kommunikation im Digitalzeitalter – das eröffnet neue Fragen zu den Grundlagen der Medienkultur. Diese Einführung liefert den entsprechenden Überblick: Schriftlichkeit, Bildlichkeit, Sound, Desktop & Maus, Interface. Die Technologien von Internet und WWW werden erläutert, Netzentwicklung und Tendenzen von Web 2.0 diskutiert.

»Medien und Kommunikation«


Einführende Darstellung zu den gegenwärtig relevanten Theorien über Medien und Kommunikation. Der umfassende Überblick reicht von den philosophischen Wurzeln der Begriffe über diskursbegründende Theorien im 20. Jahrhundert bis hin zu den Lehr- und Forschungsansätzen der Gegenwart. Divergierende Grundfragen eines breiten Wissensgebietes werden vor dem Hintergrund des Medienwandels und der Theorieentwicklung systematisch für das Feld der Medienwissenschaften erschlossen.

»Globale Medienkultur«


Ab 1800 begann die Ära der Telekommunikation. Die Weltwahrnehmung änderte sich zusehends und inmitten der Industriegesellschaft bahnte sich das Zeitalter der Information an. Ab 1900 wurde die Medienkultur weltumspannend. Wie das geschah, diskutiert der Autor anhand dreier medientechnischer Innovationen: - Kabel. Die Anwendung von Elektrizität für den internationalen Nachrichtenverkehr (Telegraphie, Telefonie) - Wireless. Die Nutzung des Elektromagnetismus für die drahtlose Sendung (Funk, Radio, Satelliten) - Online. Die Konstruktion eines elektronischen Datenraumes mit universellen Interfaces (Internet).

»Bildersprache: Otto Neurath Visualisierungen«


Bilder und Bildzeichen bestimmen zunehmend die Kommunikation. Visuelle Leitsysteme prägen öffentliche Räume. Die soziale Ordnung steckt voller Bedeutungen, die bildlich vermittelt werden. Was heute zum Medienalltag gehört, hat seinen Ursprung in Otto Neuraths Visualisierungssystem Isotype. Doch weit über die bekannten Piktogramme hinaus war Neurath vor allem ein Visionär der multimedialen Wissenskultur. Beiträge internationaler Theoretiker vergegenwärtigen die Impulse aus Neuraths Visualisierungsansatz.

 













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»Medienphilosophie«


Wenn es auch in der Gegenwart eine Aufgabe der Philosophie ist, die Grundlagen unserer Kultur zu reflektieren, dann muß sie die Medien thematisieren. Bei Hartmann wird der Diskurs unter Bedingungen einer vernetzten Mediensituation neu aufgenommen. Das Buch verfolgt in 15 Kapiteln die Bewegung der Philosophie von der Erkenntniskritik über die Sprachkritik bis hin zu einer Medienphilosophie, die nicht nur kulturkritisch argumentiert, sondern auch Perspektiven auf neue Medienwelten öffnet.


Behandelte Autoren: René Descartes, Immanuel Kant, Johann G. Herder, Wilhelm von Humboldt, Fritz Mauthner, Charles S. Peirce, Gottlob Frege, Otto Neurath, Walter Benjamin, Günther Anders, Harold Innis, Herbert M. McLuhan, Guy Debord, Vilém Flusser